Wimpernschlag-Finale für Ida Fleischfresser
Das war wirklich ein Wimpernschlag-Finale für Ida Fleischfresser, die sich mit einem beherzten Schlusssprint noch den 2. Platz in der Jugend A beim “GochNess”-Triathlon sicherte.
Die 16-Jährige war mit dem Landeskader nach Nordrhein-Westfalen gereist, um hier am Ländervergleichs-Wettkampf teilzunehmen. Über die Sprintdistanz (0,75/20/5 km) benötigte sie 1:11,47 Stunden und war sehr zufrieden mit ihrer Performance. “Beim Radfahren hätte es noch etwas besser laufen können, beim Schwimmen und Laufen hat es gut geklappt”, resümiert Ida ihren letzten Wettkampf der Saison.
Dass es langsam auf den Herbst zugeht erlebte ein TriTeam-Trio am Samstag, es trotze Wind, Wellen und Nieselregen im Norderstedter Stadtpark-See. Josi Flachshaar stellte sich hier der Herausforderung über 500 Meter.
“Ich bin sehr zufrieden mit meiner neuen persönlichen Bestzeit im Freiwasserschwimmen,” berichtet die Dreizehnjährige, die mit dem Massenstart im Wasser gut zurechtkam. Mit 8:01 Minuten war sie schneller als alle Gleichaltrigen und wurde Dritte in der Frauen-Gesamtwertung. Ihre Mutter Jessica hatte sich für die gleiche Strecke entschieden und wurde in 12:04 Minuten 2. in ihrer Altersklasse. “Ich musste mich anfangs erst mal frei schwimmen, dann lief es aber sehr gut und ich bin ebenfalls zufrieden mit meinem Ergebnis”, lautet ihr Fazit.
Eine etwas längere Distanz stand für Andrea Speckmann auf dem Plan. Im Rahmen des “Beste Athletin”-Wettbewerbs ging sie über 1.250 Meter an den Start und gewann mit 28:56 Minuten ihre Altersklasse. “Massenstart ist nicht meins, da gibt es zu viel Körperkontakt,” berichtet die 50-Jährige, der es danach erstmal mit dem Schwimmen reichte. Da traf es sich gut, dass am nächsten Tag ein Radrennen anstand. Hier lief es für Andrea Speckmann trotz Wind und nassen Straßen von Runde zu Runde besser und am Ende radelte sie als 5. Frau über die Ziellinie. Nach einem Lauf unter der Woche wird mit dem Triathlon am Sonntag in Norderstedt abgerechnet. Momentan liegt sie auf dem 8. Rang – es bleibt spannend bei diesem interessanten Wettbewerb.
Interessant war auch die Wochenend-Aktivität von Sven Kirschtowski: der 36-Jährige reiste für einen Backyard Ultra und Fun Run nach Bornholm. Hier starteten die Teilnehmer jede Stunde wieder auf eine 6,7 km lange Laufstrecke, bis sie das Zeitlimit aufgrund von Müdigkeit oder Erschöpfung nicht mehr einhalten konnten. Die Route hatte es auf der dänischen Insel in sich: nach 11 Runden mit über 70 km und etwa 1.000 Höhenmetern war Schluss für Sven Kirschtowski. “Es war eine Grenzerfahrung – Laufen bis nichts mehr geht”, fasst er sein Erlebnis zusammen. “Ich habe alles auf der Strecke gelassen und bin noch nie so weit gelaufen”, schließt er zufrieden.


